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xxxxxx  xxxxxx  xxxxxx  xxxxxxxxx  xxx x LIebwenlauf   xxxxx       Comenius

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Seine Methode war ganzheitlich und frei von Zwang. "Die Lust zu ergründen" wollte er fördern, das Lernen sollte "wie ein Spiel und kurzweilig vor sich gehen". Er forderte eine öffentliche Schule für alle. Comenius war überzeugt davon, dass jeder Mensch gefördert werden kann. "Wenn Sie sagen, dass man nicht aus jedem Holz einen Löffel schnitzen könne, so antworte ich: Aber aus jedem Menschen kann ein Mensch werden, wenn nicht einer auftritt, der die Sache verdirbt." Nach Comenius' Vorstellungen soll sich Erziehung in vier Schritten vollziehen: Schon von der Wiege an lernen die Kinder in der "Mutterschule" .Von sechs bis zwölf sollen dann alle Kinder in öffentlichen Schulen Lesen, Schreiben, Messen, Rechnen, sowie grundlegende religiöse, sittliche, geographische, geschichtliche und politische Kenntnisse erlernen - nicht wie damals in den wenigen Schulen üblich in Latein, sondern in der Muttersprache. Wer keinen handwerklichen oder kaufmännischen Beruf ergreift und die Begabung für ein Studium besitzt, geht danach bis 18 in die Lateinschule, lernt neben weiteren Übungen in der Muttersprache Latein, Griechisch und Hebräisch, die klassischen Künste, Physik, Geographie, Chronologie, Geschichte, Ethik und Theologie. Die Universität von 19 bis 24 Jahren soll trotz Fächerwahl weiter auch allgemeinbildend sein.

 

Sein Einfluss. Comenius' Reformvorschläge wurden in seiner Zeit kaum umgesetzt. Aber dennoch hatte sein Lebenswerk indirekten Einfluss auf die Entwicklung des Schulwesens - vor allem auf die Durchsetzung der allgemeinen Schulpflicht und auf die Einführung des muttersprachlichen Unterrichts als Fundament der Volksbildung. Seine schriftlichen Werke waren von längerer Dauer. Sein pädagogisches Hauptwerk ist die "Didactica magna" (Große Unterrichtslehre), eine der wichtigsten Schriften in der Geschichte der Didaktik. Diese pädagogische Systematik enthält schon alle wesentlichen Prinzipien, Kategorien und Grundfragen, die die Pädagogik der Neuzeit bewegen: von anthropologischen Grundfragen über Erziehungsziele, Lerninhalte und Methodikfragen bis hin zu Fragen der Schulorganisation. Ebenso bekannt ist der "Orbis sensualium pictus" (Die sichtbare Welt in Bildern), eines von Goethes Lieblingsbüchern. Es ist ein illustriertes, lateinisch-deutsches Sprachenbuch für Kinder und gilt als das erste Bilderbuch und als Vorläufer der heutigen Schulbücher.

 
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