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Im Juli 2015 hat die Beauftragte der Bundesregierung für die Neuen Bundesländer Frau Iris Gleicke eine Studie in Auftrag gegeben, deren Ergebnisse zu Beginn des Jahres 2017 der Öffentlichkeit präsentiert werden sollen.

 

Ziel der Studie ist es u.a., die Instrumente der Aufarbeitung (z.B. Heimfonds und Beratungsangebote der Anlauf- und Beratungsstellen, die wissenschaftliche Forschung und die öffentliche Präsentation des Themas) einer ersten Evaluierung zu unterziehen. Im Zuge dessen wurden von uns schriftliche Befragungen bei ehemaligen Heimkindern durchgeführt.

 

 Auf der Fachtagung am 9. und 10. Dezember wollen wir nicht allein die Ergebnisse der Studie mit Ihnen diskutieren. Es soll zugleich eine kritische Bilanz des Aufarbeitungsprozesses durchgeführt und aktuelle Forschungsergebnisse zur Heimerziehung der DDR vorgestellt werden.

 

Dazu gehören die Themen Medikamentenvergabe an Heimkinder, sexueller Missbrauch in den Einrichtungen, die Arbeitsverpflichtungen in den Jugendhilfeeinrichtungen, die beginnende Aufarbeitung der stationären psychiatrischen Einrichtungen und stationären Einrichtungen der Behindertenhilfe.

 

Flyer Tagung Vorderseite

 

Flyer Tagung Rueckseite

Jahrhundertkind steht für die drei Aspekte der Aufarbeitung der DDR-Heimerziehung des 20. Jh. Erstens wollen wir das im Verlaufe dieses Prozesses erhobene Wissen sichern. Zweitens sollen die Zeitzeugen die ihnen zustehende Bedeutung erhalten. Und Drittens wollen wir die Lehre aus der Aufarbeitung der Heimerziehung in die universitäre Ausbildung der Fachkräfte und Pädagogen umsetzen. Die Beauftragte der Bundesregierung für die Neuen Länder, Iris Gleicke, hat das Deutsches Institut für Heimerziehungsforschung mit der Realisierung dieses Projektes beauftragt. Weiterlesen