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Zwangsarbeit / erzwungene Arbeit in den Einrichtungen der DDR-Jugendhilfe.

Auszüge und Zusammenfassungen aus dem
Abschlussbericht des DIH- Deutsches Institut
für Heimerziehungsforschung gGmbH
 - eingereicht von Anke Dreier-Horning und Karsten Laudien -

Studie im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi)
 der Beauftragten für die Neuen Bundesländer Iris Gleicke

Berlin, September 2016

 

 

„Zwangsarbeit in Jugendhilfeeinrichtungen der DDR“?

von Anke Dreier-Horning

 

Einladung zur Fachtagung "Jahrhundertkind. Aufarbeitung der Heimerziehung der DDR. Erfolge, Herausforderungen und Fragen."

 

Im Juli 2015 hat die Beauftragte der Bundesregierung für die Neuen Bundesländer Frau Iris Gleicke eine Studie in Auftrag gegeben, deren Ergebnisse zu Beginn des Jahres 2017 der Öffentlichkeit präsentiert werden sollen.

 

Ziel der Studie ist es u.a., die Instrumente der Aufarbeitung (z.B. Heimfonds und Beratungsangebote der Anlauf- und Beratungsstellen, die wissenschaftliche Forschung und die öffentliche Präsentation des Themas) einer ersten Evaluierung zu unterziehen. Im Zuge dessen wurden von uns schriftliche Befragungen bei ehemaligen Heimkindern durchgeführt.

 

Jahrhundertkind steht für die drei Aspekte der Aufarbeitung der DDR-Heimerziehung des 20. Jh. Erstens wollen wir das im Verlaufe dieses Prozesses erhobene Wissen sichern. Zweitens sollen die Zeitzeugen die ihnen zustehende Bedeutung erhalten. Und Drittens wollen wir die Lehre aus der Aufarbeitung der Heimerziehung in die universitäre Ausbildung der Fachkräfte und Pädagogen umsetzen. Die Beauftragte der Bundesregierung für die Neuen Länder, Iris Gleicke, hat das Deutsches Institut für Heimerziehungsforschung mit der Realisierung dieses Projektes beauftragt. Weiterlesen