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In Berlin, an der Evangelischen Hochschule, führt das DIH bis Ende Juli Zeitzeugengespräche durch. Unter der Leitung von Prof. Dr. Karsten Laudien werden diese Gespräche im Rahmen des Projektes "Jahrhundertkind - Wie gelingt Aufarbeitung?" aufgezeichnet. Die Zeitzeugen werden zu ihrer Biografie vor dem Heimaufenthalt, ihren Erinnerungen zum Aufenthalt und dem Leben nach dem Heim befragt. Das Projekt wird durchgeführt von Studierenden des Studiengangs Soziale Arbeit der Evangelischen Hochschule.

 

Die Ergebnisse des Projektes werden auf der Internetplattform "Jahrhundertkind" präsentiert. Es entstehen Filme und schriftliche Biografien, die unter der Rubrik "Zeitzeugenplattform" zu sehen seien werden. Die Zeitzeugenberichte können auch anonymisiert wiedergegeben werden.

 

Wer als Zeitzeuge an dem Projekt teilnehmen möchte, kann sich wenden an:

 

Prof. Dr. Karsten Laudien - Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Jahrhundertkind steht für die drei Aspekte der Aufarbeitung der DDR-Heimerziehung des 20. Jh. Erstens wollen wir das im Verlaufe dieses Prozesses erhobene Wissen sichern. Zweitens sollen die Zeitzeugen die ihnen zustehende Bedeutung erhalten. Und Drittens wollen wir die Lehre aus der Aufarbeitung der Heimerziehung in die universitäre Ausbildung der Fachkräfte und Pädagogen umsetzen. Die Beauftragte der Bundesregierung für die Neuen Länder, Iris Gleicke, hat das Deutsches Institut für Heimerziehungsforschung mit der Realisierung dieses Projektes beauftragt. Weiterlesen